Lovefuckers

LOVEFUCKERS werden im Frühsommer 2009 von den beiden Puppenspielerinnen Anna Menzel und Ivana Sajević gegründet. Sie haben es sich zum Ziel gesetzt, auch im Abgrund, wo alles krankt, noch nach Liebe zu suchen, um dem ganzen Dreck ein bisschen Glanz zu verleihen. Seit dem Medienhype „King of the Kings“ 2011 gehören auch Annemie Twardawa und Nils Zapfe zu LOVEFUCKERS.

FORMEN DES WIDERSTANDS – EXPLIZIT JUNG

 FONDS DOPPELPASS

JUHUU!!! Wir haben den Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes bekommen! Gemeinsam mit dem theater junge Generation – Dresden und dem Dschungel Wien werden wir an dem Thema: Formen des Widerstands – explizit jung arbeiten. Wir freuen uns auf zwei aufregende Jahre!!

https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/presse/pressemitteilungen/detail/15_03_2019_neue_theaterkooperationen_im_fonds_doppelpass.html

Army of Lovefuckers

Premiere 26.5.2017, Sophiensaele Berlin

Join the Army of Lovefuckers! Wir rüsten auf – innerlich und äußerlich. Das Theater ist unser Bootcamp. Sprengstoff bepackt, mit Puppen und Projektionen folgen wir dem Weg der Kriegerin in ihrem Kampf um grenzenlose Freiheit und absolute Stärke. Furchtlos zieht unsere Armee in die Schlacht – mit eigenen Strategien und eigenen Waffen. Das Leben riskieren, für die Liebe töten, Widerstand zertrümmern – Performance als Fortsetzung der Politik mit veränderten Mitteln. An alle verlorenen Krieger_innen: Es ist Zeit sich zu erheben!

PERFORMANCE, PUPPEN Annemie Twardawa
REGIE Ivana Sajevic, Anna Menzel
DRAMATURGIE Jan Deck
BÜHNE Jana Barthel
MUSIK Stephanie Krah
VIDEOARTIST Suna Blum
Eine Produktion von Lovefuckers in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Sophiensaele Senat

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© Dorit Günter

SILVER SEX

Premiere: 19.5.2016

©Christian Marquardt

Die Gesellschaft wird älter, der Sex bleibt jung? In den Medien fummeln, onanieren und vögeln wir bis in den Tod. Versagen und Unlust kann mit Pillen kuriert werden. LOVEFUCKERS haben die Silver Ager interviewt: Wie sieht der Sex ab siebzig heute aus? Und was haben wir später zu erwarten? Schaffen wir die Geschlechter ab oder genießen wir den Cybersex? Ein Trip in eine ungewisse Zukunft mit Puppen, Pop und Projektionen.

Konzept/Spiel:Ivana Sajevic, Nils Zapfe
Ausstattung:Rita Hausmann (Virginia Reil)
Musik:Leo Auri
Lichtdesign:Sebastian König
Endregie:Sebastian Martin
Artwork:Andreas Martini

Eine Produktion von LOVEFUCKERS in Koproduktion mit Sophiensaele. Gefördert aus Mitteln des regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten.

Mit freundlicher Unterstützung von HfS „Ernst Busch“ – Abteilung

Puppenspielkunst Berlin, Puppentheater Halle, Xposed Film Festival Berlin, Andreas Martini, Magda Lena Schlott, Dietrich Kuhlbrodt und Hedy Fuchs-Waldherr.

Ernst Busch Puppentheater queer Fonds

SPAM – click.slap.stick.yeah.
Eine Puppetspam

©Gerhard Ludwig

Premiere: 9.4.2015

Die neue LOVEFUCKERS-Produktion verwickelt das Publikum mit den Mitteln der Bühne und den Methoden der Nigeria-Scams in eine Situation zwischen Realität und Fiktion. Zwei Performer spielen offensiv mit ihren eigenen Geschichten und ihren realen Namen, schließlich geht es genau darum: Wieviel Vertrauen schafft das Siegel der Authentizität, wenn es in einem offensichtlichen Kunstraum verwendet wird? Wieviel Künstlichkeit braucht es, um effektiv zu verführen? Sehe ich als Zuschauer heute abend noch jemanden nackt auf der Bühne? Will ich das? Und auf einmal verdient jemand anderer aus dem Publikum ganz real und unkompliziert 10.000 Euro.

Konzept und Performance: Ivana Sajevic´, Nils Zapfe
Beratung und final view: France-Elena Damian
Technik: Sebastian K. König
Eine Produktion von Lovefuckers und Sophiensaele Berlin

Sophiensaele

Schwere Jungs – Wer will schon nett sein

Wer will schon nett sein

Premiere: 24.09.2014

„Verhalte dich wie ein Mann, und man behandelt dich wie einen Mann!“

Wahre Männer sind frei, stark und böse?  Haben wahre Männer einen Sinn für Romantik und was verstehen sie darunter? Spielen Stärke, Gewalt und Motorräder im inneren Kreis überhaupt eine so große Rolle? Wie nah lassen sie an sich und ihre Geschichten ran? Warum grenzen sie sich vom Rest der Gesellschaft ab? Was steckt hinter dem Image, dass Bikerjungs um sich herum aufbauen, oder macht das die Gesellschaft? Und was hat das alles mit ihren Rädern zu tun? Mit dreidimensiolenar Garagenprojektion und Puppen auf Motorrädern wollen die LOVEFUCKERS mit diesen Fragen in den Abgrund gehen

Konzept, Installation, Spiel: Ivana Sajevic, Annemie Twardawa

Puppenbau: Annemie Twardawa

Videoprojektionen: Christoph Kube

Security: Charles Ndong

Im Rahmen des Festivals „Männer in Garagen“ von den Sophiensaelen

BERLIN PLAYBOY

 

©Katja Riemer

Ein Walking-Act mit und von Rolf Eden im Rahmen von Berlin del Mar Sophiensaele 2011

Spiel & Alles: Ivana Sajević & Anna Menzel
Puppenbau: Dorit Agater

FIXEN – Die Ballade von der medialen Abhängigkeit

 

©Christian Marquardt

Premiere: 7.6.2012

LOVEFUCKERS trampen zurück in die 1990er und spielen mit dem Versprechen von Authentizität in einer offensichtlich inszenierten Medienwelt.Mit Puppen, Performance, Pop und Projektionen erzählen sie die Geschichte von einem, der auszog, weil ihm Punk, Leistungssport, Kunst und Berlin schlicht zu langweilig waren. Zwei Puppenspielerinnen, ein Schauspieler und ein live zeichnender Illustrator suchen nach dem Moment, in dem die Grenzen verschwimmen und präsentieren eine semifiktionale Performance übers Fixen und Fälschen von dem Stoff, den die meisten Menschen Realität nennen. Wie viel Wahrheit liegt zwischen einem Spielfilm und einer Dokumentation? Was macht den Kitzel des Realen aus und wann kippt er ins Banale und Vulgäre? Was macht die Fiktion so bezaubernd und wann wird sie hohl? Ist am Ende in einer Welt voller Fälschung nur noch der Fälschen  selbst echt?

Regie: Nils Zapfe
Konzept: Ivana Sajević, Nils Zapfe
Puppenbau: Ivana Sajević, Annemie Twardawa
Ausstattung: Sebastian Valk
Puppen, Performance: Anna Menzel, Annemie Twardawa, Jonas Baeck
Liveillustration, Performance: John Fleisch

Eine Koproduktion von LOVEFUCKERS, dem Prinz-Regent-Theater Bochum und SOPHIENSÆLE. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste. Mit freundlicher Unterstützung von Pack Attack. Dank an HfS Ernst Busch Abteilung Puppenspiel und taz. Die tageszeitung.

Fixen

KING OF THE KINGS

© Gerhard F. Ludwig

 

Premiere: 10.3.2011

Die bizarren und grotesken Inszenierungen Gaddafis in der Weltöffentlichkeit sind Ausgangspunkt der Theaterproduktion „King of the Kings“, welche Ivana Sajeviç mit ihrer Gruppe Lovefuckers bereits entwickelte, als westliche Politiker noch diplomatische Beziehungen mit Gaddafi pflegten. Die künstlerischen Grenzen zu anderen Künsten und Darstellungsformen sind durchlässig und so vermischen sich in „King of the Kings“ das Experimentieren mit der Figur, mit Formen von Tanz, Musik und Performance und dem Einsatz von audiovisuellen Medien. Zugleich liegt so in ihrem ästhetischen Zugriff eine Besonderheit, die nur selten in der zeitgenössischen Performance zu finden ist. Die Möglichkeit zur Verfremdung und Überspitzung erlaubt den Performer/innen überhaupt erst die Annäherung an die Figur Gaddafi und das Zeigen dieser in all ihren Widersprüchen. Mit „King of the Kings“ bemächtigen sich die Puppenspieler/innen Gaddafis Inszenierungsstrategien und zeigen ihn als siebzig Zentimeter große Klappmaulpuppe in einer absurden Show aus Machtinszenierung, Music-Action, Gewehrsalven und Revolution. Die Verstrickung zwischen Macht, Starkult und Grausamkeit und der Zusammenhang zwischen Politik- und Popikone, Macht, Charisma und Gewalt kommt exemplarisch zum Vorschein.

Performance: Anna Menzel, Annemie Twardawa, Nils Zapfe, Dennis Katzmann
Regie und Konzept: Ivana Sajeviç
Bühne: Basti Valk
Puppen: Dorit Agater
Kostüm: Sasha Matteucci
Musik: Yujiro Akihiro
Video: Christoph Kube

Koproduktion: Freischwimmer Festival, gefördert mit Mitteln der Allianz Kulturstiftung

PIEPS! Du kleiner Vogel!

Premiere: Herbst 2009

„Wenn Quentin Tarantino Handpuppentheater machen würde, es sähe so aus!“ In ihrer ersten Produktion widmen sich die Lovefuckers in einer trashigen Show realen Serienmördern und lassen sie zu Wort kommen. Dazwischen gibt es musikalische Einlagen mit selbstgeschriebenen Schlagertiteln. Es gibt jede Menge Sex, Crime, Liebe und Verwirrung. Nichts für zarte Gemüter, denn die Stories basieren auf wahren Begebenheiten. Idee und Spiel:  Ivana Sajević & Anna Menzel

Mit DANK an Nora Pagel, Anna Maria Rippl, Anna Grodecki,

Jochen Menzel, France Elena Damian & Christoph Kube